09/07/2026 22:06 - Actualidad
Am 8. Juli 2026 wurde eine Nachricht bestätigt, die Argentinien und Venezuela tief erschütterte. Nach 14 Tagen unermüdlicher Suche fanden die Rettungsteams den Lucas Gámez, den argentinischen Jungen, der unter den Trümmern des Miramar-Gebäudes im Bundesstaat La Guaira, Venezuela, eingeschlossen war, leblos auf. Der kleine Junge, der während der Rettungsaktion am 6. Juli seinen 9. Geburtstag feierte, wurde dank des Einsatzes von schwerem Gerät gefunden, das es ermöglichte, Tonnen von Beton zu entfernen.
Lucas wurde in Buenos Aires geboren und spielte in den Jugendmannschaften von Defensores de Belgrano, einem traditionsreichen Fußballverein in Argentinien. Seine Familie, bestehend aus seinem Vater Marcos Gámez und seiner Mutter Blancalida Martínez, war im Januar 2026 nach Venezuela zurückgekehrt, um ihre familiären Wurzeln in dem karibischen Land wiederzuentdecken.
Die Tragödie von Lucas ereignete sich im Rahmen des verheerenden Doppel-Erdbebens, das Venezuela am 24. Juni 2026 traf. Die Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 und 7,5 auf der Richterskala führten zum Einsturz von 190 Gebäuden in La Guaira, das zur 'Ground Zero'-Zone der Katastrophe erklärt wurde. Laut dem offiziellen Bericht Anfang Juli forderte das Naturereignis 3.685 Tote, 16.740 Verletzte und 17.907 Obdachlose.
Blancalida Martínez, die Mutter des Kleinen, wandte sich mit bewundernswerter Stärke und Glauben an die Medien. In ihren Erklärungen erwähnte sie, dass es "schmerzhafte Dinge gibt, die im Leben existieren", bedankte sich aber zutiefst für die unermüdliche Arbeit der Rettungskräfte und argentinischen Experten, die sich an der Operation beteiligten. Einen Tag vor der Entdeckung, am 6. Juli, näherten sich Lucas' Eltern den Ruinen des Gebäudes, um ihm zum Geburtstag zu singen, ein Liebesbeweis, der die ganze Welt berührte.
Die Familie von Lucas Gámez plant, den Leichnam des Jungen nach Caracas zu bringen, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen und sich von ihm in Gegenwart der Liebsten zu verabschieden. Die venezolanische Regierung hat der Familie logistische Unterstützung gewährt, in Koordination mit den argentinischen Behörden, die nach dem Erdbeben bereits 16 Tonnen humanitärer Hilfe und spezialisierte Ärzte in die Region geschickt hatten.
Für weitere Details zu den Aussagen der Familie und der Rettungsaktion können Sie den Originalartikel von Clarín konsultieren.
Alfredo S. Quiroga