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USA greift Iran nach Zwischenfällen in der Straße von Hormuz an

07/07/2026 21:50 - Internacionales

Neue militärische Eskalation im Nahen Osten

Am Dienstag, den 7. Juli 2026, informierte das US-Zentralkommando (Centcom) für den Nahen Osten über die soziale Plattform X, dass es eine Reihe massiver Angriffe gegen den Iran durchgeführt habe. Die Operation war eine direkte Reaktion auf iranische Angriffe auf drei Handelsschiffe, die durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz passierten.

Die US-Erklärung bezeichnete die iranische Aggression als ungerechtfertigt, gefährlich und als eklatante Verletzung des Waffenstillstands, der zuvor zwischen beiden Ländern vereinbart worden war. Die militärische Operation zielt darauf ab, Teheran hohe Kosten aufzuerlegen für die Gefährdung der internationalen Schifffahrt.

Details der Bombardements

Laut iranischen Staatsmedien wurden sechs Explosionen auf der Insel Qeshm, sieben Explosionen in der Stadt Sirik und weitere Detonationen in der wichtigen Hafenstadt Bandar Abbas gehört.

Der Auslöser: Angriffe auf Handelsschiffe

Die US-Behörden gaben an, dass der Iran in den letzten Stunden drei Schiffe in der Straße von Hormuz angegriffen habe. Zu den Zielen gehörten ein katarisches Flüssiggastankschiff und ein saudi-arabischer Öltanker. Obwohl die Vorfälle Sachschäden verursachten, wurden unter den Besatzungen keine Opfer gemeldet.

Sowohl Katar als auch Saudi-Arabien machten Teheran für die Angriffe verantwortlich und verurteilten die Taten, da sie die Sicherheit der internationalen Schifffahrt und die globale Energieversorgung ernsthaft gefährden. Die Straße von Hormuz ist eine lebenswichtige Arterie für den weltweiten Transport von Öl und Gas.

Wiedereinführung von Wirtschaftssanktionen

Die Eskalation der Spannungen veranlasste Washington, bei der wirtschaftlichen Druckausübung einen Schritt weiterzugehen. Das US-Finanzministerium widerrief die Allgemeine Lizenz X, die am 21. Juni 2026 ausgestellt worden war und es der Islamischen Republik erlaubt hatte, Rohöl bis zum 21. August zu produzieren, zu verkaufen und zu liefern.

Diese Lizenz wurde durch die X1 ersetzt, wodurch die vorherige Genehmigung für diese Tätigkeiten aufgehoben und ein geordneter Abschlussprozess für bereits erlaubte Vorgänge eingerichtet wurde. Die Handlungen des Iran in der Meerenge waren für die Vereinigten Staaten völlig inakzeptabel und werden Konsequenzen haben, erklärte ein Beamter des US-Finanzministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Historischer Kontext

Der direkte Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran begann am 28. Februar 2026. Im Juni war ein Rahmen der Verständigung und ein Waffenstillstand erreicht worden, der vorübergehende Erleichterungen bei den Ölsanktionen beinhaltete. Die jüngsten Vorfälle in der Straße von Hormuz stellen jedoch einen Rückschlag in den Beziehungen dar und drohen, den Konflikt in einer ohnehin instabilen Region wieder aufleben zu lassen.

Quelle: Deutsche Welle und internationale Nachrichtenagenturen (EFE, AFP, DPA, Reuters)
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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga