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Argentiniens episches Comeback: 3-2 gegen Ägypten im Achtelfinale der WM 2026

08/07/2026 06:59 - Deportes

Ein nervenaufreibendes Comeback

Am 7. Juli 2026 schrieb die argentinische Nationalmannschaft ein neues goldenes Kapitel in ihre Geschichte, als sie Ägypten mit 3-2 im Achtelfinale der WM 2026 im Stadion von Atlanta besiegte.


Der Spielverlauf

Das Spiel begann mit Schwierigkeiten für das Team von Lionel Scaloni. Quellen zufolge ging Ägypten durch Tore von Yasser Ibrahim und Ziko mit 2-0 in Führung und trieb Argentinien in die Enge. Lionel Messi verschoss in einer entscheidenden Phase des Spiels einen Elfmeter, was zu großer Verzweiflung führte, die der Kapitän nach dem Spiel einräumte.

Dennoch zeigte das Team seinen Charakter. Scaloni nahm drei entscheidende Wechsel vor und brachte Tagliafico, Paredes und Julián Álvarez ins Spiel, um das Blatt zu wenden. Das Comeback gelang in nur 13 Minuten und 15 Sekunden mit Toren von Cristian 'Cuti' Romero (79.') – Cuti ist der in Argentinien übliche Spitzname für den Verteidiger –, Lionel Messi und Enzo Fernández (92.'). Dies löste im Stadion in Atlanta und im gesamten Land grenzenlosen Jubel aus.

Die Auswirkungen auf die Gesellschaft

Der Sieg löste in Argentinien absolute Begeisterung aus. Nördliche Provinzen wie Jujuy und Tucumán riefen einen halben Verwaltungs- und Schulfrei-Tag ab 12:00 Uhr aus, damit die Bevölkerung das Match sehen konnte. Am Obelisco – dem berühmten Wahrzeichen von Buenos Aires, an dem traditionell alle großen Meisterschaften gefeiert werden – versammelten sich Tausende von Fans, obwohl es zu vereinzelten Zwischenfällen mit 9 Festnahmen und 3 verletzten Polizisten kam.

Reaktionen

Die Weltpresse lobte die Kampfkraft der Argentinier. Mirtha Legrand, eine ikonische 97-jährige Fernsehmoderatorin in Argentinien, die oft als La Faraona (die Pharaonin) bezeichnet wird – was angesichts des Gegners Ägypten eine ironische Note hatte –, feierte den Sieg, indem sie Messis Mutter Celia anrief. Auf ägyptischer Seite wird berichtet, dass der Verband bei der FIFA offiziell Protest einlegte und den französischen Schiedsrichter François Letexier beschuldigte, das Team benachteiligt zu haben, obwohl die FIFA noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat.

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