30/06/2026 16:04 - Actualidad
Die Regierung der argentinischen Provinz Santa Fe hat über das Ministerium für Wirtschaft den Zahlungsplan für die Gehaltsabrechnungen des Monats Juni 2026 bekanntgegeben. Santa Fe ist eine der wichtigsten Provinzen im zentralen Teil Argentiniens, bekannt für ihre Landwirtschaft und Industrie. Die Auszahlungen beginnen am Mittwoch, 1. Juli und dauern bis zum Dienstag, 7. Juli, geordnet nach Dienstalter und Einkommensklassen.
Die Abrechnung beinhaltet die kumulierte Erhöhung von 12,5% für Juni, resultierend aus den sogenannten Paritarias – das sind in Argentinien die Tarifverhandlungen zwischen Regierung und Gewerkschaften zur Festlegung der Gehaltsanpassungen. Diese Erhöhung wurde monatlich verteilt: 2,6% im Januar, 2,1% im Februar, 2,2% im März, 2% im April, 2% im Mai und 1,6% im Juni. Zusätzlich wurde eine garantierte feste Erhöhung von 170.000 argentinischen Pesos (ca. 150 EUR zum aktuellen Wechselkurs) implementiert.
Der Escalafón ist das Dienstalterssystem im argentinischen öffentlichen Dienst, das die Besoldungsgruppen regelt.
| Datum | Gruppe | Details |
|---|---|---|
| Mittwoch, 1. Juli | Polizei und Strafvollzug | Polizeiliches Dienstalterssystem + Pensionäre bis 1.410.000 Pesos Nettoeinkommen |
| Donnerstag, 2. Juli | Aktive (niedriges Einkommen) | Aktive Beamte bis 1.410.000 Pesos Netto + Lehrer privater transferierter Schulen (1. und 2. Abkommen) |
| Freitag, 3. Juli | Aktive (hohes Einkommen) | Übrige Aktive mit mehr als 1.410.000 Pesos Netto + Lehrer historischer Privatschulen |
| Montag, 6. Juli | Pensionäre (hohes Einkommen) | Übrige Pensionäre mit mehr als 1.410.000 Pesos Netto (Gutschrift am Samstag, 4. Juli) |
| Dienstag, 7. Juli | Obere Behörden | Gerichtsbarkeit, Staatsanwaltschaft, Legislative und Exekutive |
Das Ministerium für Wirtschaft betonte, dass die Garantieerhöhung von 170.000 Pesos das Ziel hat, die Kaufkraft der Arbeitnehmer gegenüber den Preissteigerungen zu stützen, die weiterhin die Haushaltseinkommen belasten. In Argentinien ist die Inflation ein strukturelles Problem, weshalb regelmäßige Gehaltsanpassungen notwendig sind.
Der Zahlungsplan priorisiert wie üblich das Polizei- und Strafvollzugspersonal sowie die Pensionäre mit niedrigerem Einkommen, gefolgt von den aktiven Beamten mit geringerem Nettoeinkommen und schließlich den oberen Behörden der drei Staatsgewalten der Provinz.
Quelle: El Litoral
Alfredo S. Quiroga