19/06/2026 13:37 - Internacionales
Drone de combate volando sobre una refinería de petróleo con columnas de humo y fuego, cielo nocturno con destellos, ambiente de conflicto bélico moderno
Am 18. Juni 2024 führte die Ukraine den bisher größten Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt seit Beginn des Konflikts durch. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin wurden 194 Drohnen in der Nähe der Hauptstadt abgefangen, während das russische Verteidigungsministerium landesweit 555 Drohnen meldete.
Das Hauptziel war die MNPZ-Ölraffinerie in Kapotnja, eine strategische Anlage, die 40% des Benzins und 50% des Diesels der Region Moskau versorgt. Es war bereits der zweite Angriff auf diese Raffinerie innerhalb einer Woche.
Für internationale Leser: Der Konflikt begann am 24. Februar 2022, als Russland einen großangelegten Einmarsch in die Ukraine startete. Seitdem tobt ein verheerender Krieg mit Zehntausenden Toten und Millionen Flüchtlingen.
Die Kathedrale der Entschlafung (Uspenski-Kathedrale) in Kiew, deren Beschuss diesen ukrainischen Gegenschlag auslöste, ist ein historisches Wahrzeichen der orthodoxen Kirche und ein bedeutendes kulturelles Erbe der Ukraine aus dem 11. Jahrhundert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte mit Nachdruck: "Wenn die Ukraine brennt, wird auch Moskau brennen". Diese Aussage war eine direkte Reaktion auf den russischen Beschuss der historischen Kathedrale in Kiew.
Selenskyj befindet sich derzeit in Brüssel, wo er verstärkte militärische Unterstützung von den europäischen Verbündeten anstrebt und den Beitrittsprozess der Ukraine zur Europäischen Union vorantreibt.
Der Konflikt zeigt keine Anzeichen einer Deeskalation. Während die Ukraine ihre Fähigkeiten für Langstrecken-Drohnenangriffe ausbaut, setzt Russland seine Offensive mit ballistischen Raketen und Bombardierungen auf ukrainisches Territorium fort. Die internationale Gemeinschaft beobachtet mit wachsender Besorgnis die Intensivierung der Kampfhandlungen.
Quellen: Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin, Russisches Verteidigungsministerium, Büro des ukrainischen Präsidenten.
Alfredo S. Quiroga