15/07/2026 09:39 - Internacionales
Laut Quellen veröffentlichte am 14. Juli 2026, unmittelbar vor dem ersten Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien, der ehemalige spanische Premierminister Mariano Rajoy (Regierungszeit 2011-2018) eine Kolumne in der Zeitung El Debate, in der er behauptete, die französische Auswahl spiele ohne Franzosen.
Rajoys Aussagen lösten sofortige internationale Empörung aus. Sowohl der aktuelle spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez als auch Außenminister José Manuel Albares distanzierten sich klar von den Worten ihres Vorgängers. Auf französischer Seite kritisierten auch Persönlichkeiten wie Laurent Nuñez und Éléonore Caroit die Äußerung des Ex-Präsidenten scharf.
Angesichts der Kontroverse veröffentlichte die französische Botschaft ein Kommuniqué, um die Zusammensetzung des Teams zu klären. Von den 26 berufenen Spielern wurden 23 auf französischem Staatsgebiet geboren. Die restlichen 3 (Michael Olise, Marcus Thuram und Brice Samba) wurden zwar im Ausland geboren, besitzen jedoch die reguläre französische Staatsbürgerschaft.
In einer Kolumne, die am selben 14. Juli in El País erschien, erwähnte Lamia El Aaraje, dass Rajoy nicht der Einzige war, der unglückliche Äußerungen machte. Eine paraguayische Senatorin namens Celeste Amarilla soll nach dem Achtelfinale (Frankreich 1-0 Paraguay) rassistische Kommentare gegen Kylian Mbappé abgegeben haben. Außerdem verspottete die Vizegouverneurin der argentinischen Provinz Mendoza, Hebe Casado, die französische Mannschaft als afrikanisches Team, was ebenfalls zu einem diplomatischen Konflikt führte.
Ungeachtet der Spannungen abseits des Spielfelds fand das Match am 14. Juli 2026 im AT&T Stadium in Dallas, USA, statt. Die spanische Nationalmannschaft besiegte Frankreich mit 2:0 und zog in das große Finale am Sonntag ein.
Quelle: Infobae
Alfredo S. Quiroga