14/07/2026 11:42 - Economia
Präsident Javier Milei traf sich mit Abgeordneten von La Libertad Avanza, um ein Projekt vorzustellen, das die Währungsgeschichte des Landes verändern soll. Damit bekommt die argentinische Zentralbank (BCRA) ihren wahren Nordstern zurück: Stabilität und den Schutz der Ersparnisse.
Im Saal „Héroes de Malvinas“ (Helden der Falklandinseln) im Präsidentenpalast (Casa Rosada) leitete der Staatschef am 13. Juli 2026 einen zweieinhalbstündigen Gipfel mit Schlüsselfiguren wie Karina Milei, Kabinettschef Diego Santilli, dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer Martín Menem und der Fraktionsvorsitzenden im Senat, Patricia Bullrich. Ziel war die Präsentation des Reformprojekts für die Charta der Zentralbank (BCRA). Dieses wurde gemeinsam mit dem Chef der Institution, Santiago Bausili, dem Wirtschaftsminister Luis Caputo und dem Deregulierungsminister Federico Sturzenegger ausgearbeitet.
Während des Treffens schlug der Abgeordnete Santiago Santurio eine Idee vor, die den Präsidenten begeisterte: In das Projekt einen Schutzmechanismus für das INDEC aufzunehmen. Das Nationale Institut für Statistik und Volkszählung ist in Argentinien für die Erhebung von Inflationsdaten zuständig. Der Vorschlag zielt darauf ab, künftige „Unterdeklarationen“ der Inflation zu verhindern und absolute Transparenz zu gewährleisten – etwas, das für das reibungslose Funktionieren der neuen Geldpolitik unerlässlich ist.
Obwohl aus den Reihen der Regierung noch kein bestätigtes Datum für die Einreichung im Kongress genannt wurde, wird erwartet, dass die Behandlung nach der parlamentarischen Winterpause beginnt. Der Abgeordnete Damián Arabia fasste den Geist der Reform zusammen: „Die einzige Funktion wird es sein, den Wert der Währung aller Argentinier zu erhalten. Die Finanzierung der Staatskasse wird verboten, sowohl indirekt als auch direkt durch die Zentralbank, ebenso wie die Gewinnausschüttung eingeschränkt wird.“
Alfredo S. Quiroga