30/06/2026 21:21 - Internacionales
In einem von Schmerz und Ungewissheit geprägten Tag brachte die Nachricht von der Rettung von Klieber Morán, einem nur 3 Jahre alten Jungen, einen Hoffnungsschimmer für die Rettungsteams und ganz Venezuela. Der Junge wurde sechs Tage nach den verheerenden Erdbeben, die am 24. Juni 2026 den Norden des Landes erschütterten, lebendig gefunden – weit über die üblichen Überlebenszeiten hinaus.
Die Operation wurde von einem spezialisierten Team der Jordanischen Zivilschutz durchgeführt, das Teil der internationalen Hilfskräfte in Venezuela ist. Die Rettung dauerte mehrere Stunden und erforderte fortschrittliche Bildgebungstechnologie, um den Zustand des Kindes ständig zu überwachen und ihn sicher zu bergen.
Die verbreiteten Bilder zeigen den Moment, in dem die jordanischen Retter den Jungen in eine Decke gehüllt bergen und schnell in einen Krankenwagen transportieren, wo er Sauerstoff und Erste Hilfe erhielt. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Caracas gebracht, wo sein Zustand als stabil bezeichnet wurde.
Hintergrund für deutsche Leser: Venezuela liegt im Norden Südamerikas und grenzt an Kolumbien, Brasilien und Guyana. Caracas ist die Hauptstadt und La Guaira ein Küstenbundesstaat nördlich von Caracas, bekannt für seinen Hafen und Strände.
Experten gehen davon aus, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit nach den ersten 72 Stunden nach einem Erdbeben drastisch sinkt.
Faktoren, die das Überleben beeinflussen:
| Indikator | Anzahl |
|---|---|
| Bestätigte Todesopfer | 1.943 |
| Verletzte | +10.500 |
| Geschätzte Vermisste | 50.000 - 70.000 |
| Beschädigte/zerstörte Gebäude (NASA-Schätzung) | 58.870 |
| Länder mit Rettungsteams | 27 |
| Internationale Retter | +3.300 |
Mehr als 27 Länder haben spezialisierte Teams nach Venezuela entsandt. Zu den bemerkenswertesten Rettungen der letzten Tage gehören:
Die UNO bat über UNHCR um 15 Millionen US-Dollar für die Versorgung von 30.000 Betroffenen über sechs Monate. Hauptprobleme:
Am Dienstag, den 30. Juni, erreichte eine Ladung von 47 Tonnen humanitärer Güter das Land.
Am 24. Juni 2026 erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 den Norden Venezuelas und betrafen hauptsächlich den Bundesstaat La Guaira. Das seismische Ereignis zerstörte Hunderte von Gebäuden und machte Zehntausende obdachlos. Die NASA schätzte anhand von Satellitenbildern, dass fast 58.870 Gebäude schwer beschädigt oder zerstört wurden.
Argentinien unterstützt mit 26 Militärangehörigen, Hundeteams, Ärzten, Wasseraufbereitungsanlagen und Vorräten. Das argentinische Kontingent traf am 27. Juni in Caracas ein und wurde in Caraballeda und La Guaira eingesetzt.
Quelle: Basierend auf Berichten internationaler Nachrichtenagenturen und offiziellen Angaben der venezolanischen Behörden.
Alfredo S. Quiroga