30/06/2026 10:21 - Deportes
Am Sonntag, den 29. Juni 2026, setzt die Weltmeisterschaft ihre K.o.-Phase mit zwei hochspannenden Achtelfinalspielen fort. Brasilien und Paraguay kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale – ein Tag, der über die Zukunft der südamerikanischen Nationalmannschaften entscheiden wird.
Paraguay trifft im Gillette Stadium in Boston auf den Gastgeber Deutschland. Anpfiff ist um 22:30 Uhr deutscher Zeit. Trainer Gustavo Alfaro hat eine Mannschaft formiert, die mit defensiver Stabilität und direktem Spiel den deutschen Nationaltrainer Julian Nagelsmann herausfordert.
Der deutsche Julian Nagelsmann betonte, dass Paraguay ein unangenehmer Gegner sei – bekannt für kompakte Defensivarbeit und hohe physische Belastbarkeit. Mittelfeldspieler Kai Havertz zeigte Respekt vor der Intensität südamerikanischer Teams.
Ein direktes Ausscheidungsspiel – kein Rückspiel möglich.
Brasilien spielt gegen Japan im NRG Stadium in Houston. Anpfiff ist um 00:00 Uhr deutscher Zeit in der Nacht auf Montag. Trainer Carlo Ancelotti muss auf Raphinha verzichten, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat.
Brasilien kommt von einem überzeugenden 3-0-Sieg gegen Schottland in der Gruppenphase und beendete Gruppe C als Tabellenerster mit 7 Punkten. Japan erreichte Platz 2 in Gruppe F mit 5 Punkten.
Voraussichtliche Aufstellung Brasiliens: Alisson; Danilo, Marquinhos, Gabriel Magalhães, Douglas Santos; Casemiro, Bruno Guimarães, Lucas Paquetá; Rayan, Matheus Cunha, Vini Jr.
🇵🇾 Paraguay
4-3
🇩🇪 Deutschland
Elfmeterschießen nach 1-1
🇧🇷 Brasilien
2-1
🇯🇵 Japan
Tore: Casemiro, Martinelli
🇲🇦 Marokko
3-2
🇳🇱 Niederlande
Elfmeterschießen nach 1-1
Die südamerikanischen Mannschaften haben bei Weltmeisterschaften eine reiche Tradition. Paraguay hatte seinen bisher größten Erfolg bei der WM 2010, als das Team ins Viertelfinale einzog. Ein Sieg gegen Deutschland wäre historisch. Brasilien ist mit fünf Weltmeistertiteln Rekordgewinner und strebt Titel Nummer sechs an.
Paraguay hat Deutschland nach einem dramatischen 1:1 nach 120 Minuten mit 4:3 im Elfmeterschießen aus dem Turnier geworfen.
Alfredo S. Quiroga