24/06/2026 21:52 - Actualidad
Eine historische Hitzewelle erschüttert Europa von Irland bis Griechenland und betrifft 26 Länder mit Temperaturen, die in vielen Regionen 40°C überschreiten. Das Phänomen wird durch eine „Heat Dome“ (Hitzekuppel) verursacht – eine stationäre Hochdruckzone, die heiße Luft aus Nordafrika über dem Kontinent gefangen hält.
Météo-France, der französische Wetterdienst, vergleicht die aktuelle Situation mit der verheerenden Hitzewelle vom August 2003, die damals etwa 15.000 Todesopfer forderte.
| Land | Maximaltemperatur |
|---|---|
| Spanien | 40-42°C (Córdoba, Bilbao) |
| Italien | Rote Alert in 15 Städten |
| Vereinigtes Königreich | Bis 39°C (Junirekord) |
| Deutschland | Bis 40°C |
| Niederlande | Bis 38°C |
Nach Daten vom 24. Juni 2026 befindet sich Frankreich unter den am stärksten betroffenen Ländern: 58 der 100 Départements stehen unter roter Alarmstufe. Rekorde sind zu verzeichnen:
Prognose für Bordeaux
Prognose für Paris
Nachtdurchschnitt (seit 1947 höchster Wert)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet von über 200.000 Todesopfern durch extreme Hitze in Europa in den letzten vier Jahren. Eine alarmierende Zahl, die die Auswirkungen des Klimawandels verdeutlicht.
Europa erwärmt sich mit doppelter Geschwindigkeit im Vergleich zum globalen Durchschnitt. Diese Erwärmung, kombiniert mit der Stärkung von „El Niño“, begünstigt Bedingungen für ähnliche Episoden in Argentinien während des kommenden südlichen Sommers.
Quellen: Météo-France, Weltgesundheitsorganisation (WHO), Infobae, El Día.
Die europäische Hitzewelle von 2003 verursachte ca. 15.000 Todesopfer und gilt als die tödlichste Naturkatastrophe in Europa der letzten 50 Jahre.
Alfredo S. Quiroga