15/06/2026 15:31 - Actualidad
Una casa modesta de pueblo con luz tenue en la ventana al atardecer, atmósfera de tristeza y silencio
Die ruhige Kleinstadt Tres Isletas im nordzentralen Teil der Provinz Chaco wurde am Freitagabend von einem Akt familiärer Gewalt erschüttert, der die gesamte Gemeinschaft in Schock versetzte. Pamela Magalí Gauna, eine junge Frau von 28 Jahren, wurde brutal in ihrem eigenen Haus im Viertel Barrio Grisetti ermordet.
Die Hauptverdächtige ist ihre eigene Mutter, Irma Gladis Pérez (58), die nach der Tat freiwillig zur örtlichen Polizeistation ging und das Geschehene gestand.
Inmitten des Schmerzes und der Bestürzung über diesen Fall begann ein alter Beitrag von Pamela auf ihrem Facebook-Profil zu kursieren und sorgte für Entsetzen. Die junge Frau hatte eine Widmung an ihre Mutter geteilt, die nach dem brutalen Ausgang eine unheimliche Bedeutung erlangt: "Mi mamá lo es todo" (auf Deutsch: "Meine Mama ist alles").
Dieser Satz, wahrscheinlich mit Liebe und Dankbarkeit geschrieben, verwandelte sich in eine tragische Vorahnung, die Tausende von Nutzern fassungslos teilen.
Chaco ist eine Provinz im Norden Argentiniens, bekannt für ihre ländliche Bevölkerung und warmes Klima. Tres Isletas ist eine Kleinstadt mit etwa 20.000 Einwohnern, wo sich die Menschen gegenseitig kennen und familiäre Bindungen eine zentrale Rolle im täglichen Leben spielen. Solche Gewalttaten sind in diesen ruhigen Gemeinschaften besonders erschütternd.
Die Ermittlung begann nach einem Telefonanruf bei der Polizei. Ein Onkel des Opfers (etwa 40 Jahre alt) informierte die Polizei, dass seine Schwester ihm ihre Absicht gestanden hatte, ihre Tochter anzugreifen.
Die Verdächtige sagte ihrem Bruder, sie "ziehe es vor, es selbst zu tun", bevor ihre Tochter Tres Isletas verlassen könnte und ihr "etwas passieren könnte". Diese Enthüllung nahm das makabre Geschehen vorweg.
Bei der Ankunft am Haus fanden die Beamten Pamela ohne Lebenszeichen auf, liegend inmitten einer Blutlache. Neben dem Körper lag ein Schlachtermesser mit einer Klinge von über 30 Zentimetern, das als Tatwaffe verwendet wurde.
Gerichtsmediziner stellten fest, dass der Körper von Gauna mehrere Stichwunden aufwies, verteilt hauptsächlich im Bereich von Hals und Gesicht. Außerdem wurden Abwehrverletzungen an den Händen festgestellt, was darauf hindeutet, dass das Opfer versuchte, sich vor dem Angriff zu schützen.
| Datum | Information |
|---|---|
| Opfer | Pamela Magalí Gauna (28 Jahre) |
| Beschuldigte | Irma Gladis Pérez (58 Jahre) |
| Ort | Barrio Grisetti, Tres Isletas, Chaco |
| Sichergestellte Waffe | Schlachtermesser (Klinge +30 cm) |
| Zuständiger Staatsanwalt | Gerónimo Agustín Roggero |
Bei der Durchsuchung des Anwesens beschlagnahmten die Beamten ebenfalls Mobiltelefone und diverse für den Fall relevante Gegenstände. Der Leichnam wurde zur Obduktion ins Leichenhaus überführt.
Was Nachbarn und Verwandte am meisten verwirrte, war, dass laut Zeugen, die bereits vor Staatsanwalt Roggero ausgesagt haben, Mutter und Tochter zusammenwohnten und ein gutes Verhältnis pflegten. Niemand erwartete, dass diese Bindung so tragisch enden würde.
Der Fall wird als mutmaßlicher Totschlag geführt und die Beschuldigte bleibt in Untersuchungshaft, während die gerichtlichen Ermittlungen laufen.
Der Filizid (auf Spanisch "filicidio") ist der technische Begriff für die Tötung eines Kindes durch einen Elternteil. Es ist ein Delikt, das, obwohl selten, einen tiefgreifenden sozialen Einfluss hat, da es die familiären Bindungen und das Vertrauen in die Eltern als Beschützerfiguren zerstört.
In Argentinien werden Filizid-Fälle mit besonderer Sorgfalt untersucht. Die Justiz versucht, die psychologischen und kontextuellen Umstände zu klären, die den Täter zur Tat bewogen haben könnten.
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf lokalen argentinischen Medienberichten über den Vorfall in Tres Isletas, Provinz Chaco. Für Updates und offizielle Mitteilungen wird auf die Erklärungen der zuständigen Justizbehörden verwiesen.
Alfredo S. Quiroga
Conspiraciones