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Argentinien auf dem Weg der Besserung: Neuer Bonar 2029 soll bis zu 2 Milliarden USD einbringen

15/07/2026 19:16 - Economia

Argentiniens Schatzamt sucht frisches Kapital mit dem neuen Bonar 2029

Veröffentlichung: 15. Juli 2026

Das argentinische Ministerium für Wirtschaft unter der Leitung von Luis Caputo hat am 15. Juli 2026 einen wichtigen Schritt auf dem Finanzmarkt getan und eine neue Auktion für den Bonar 2029 (AO29) auf den Weg gebracht. Ziel ist es, bis zu 2 Milliarden US-Dollar auf dem Markt einzusammeln, in einem Kontext, in dem Argentinien seine Erholung und makroökonomische Stabilität zu festigen sucht.

Kontext der Emission

Diese neue Ausgabe erfolgt nach der milliardenschweren Zahlung von 4,2 Milliarden US-Dollar an staatlichen Schulden, einschließlich Kuponzahlungen für Anleihen. Der Länderrisiko (Country Risk) bleibt auf einem optimistischen Niveau und liegt zwischen 402 und 405 Basispunkten, was das wachsende Vertrauen der internationalen Investoren widerspiegelt.

Die WM beeinflusst sogar die Wirtschaft

Die Begeisterung für das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und England machte sich auch im Finanzsektor bemerkbar. Der Abschluss der Auktion wurde auf 13:00 Uhr vorgezogen, damit die Händler und die Öffentlichkeit das historische Spiel genießen konnten, das um 16:00 Uhr in Atlanta ausgetragen wurde.

Eine ermutigende wirtschaftliche Perspektive

Die Strategie zur Mittelbeschaffung erfolgt in einem Szenario positiver Wirtschaftsindikatoren. Laut dem nationalen Statistikinstitut INDEC lag die Inflation im Juni bei 1,9%, wodurch zum ersten Mal seit 10 Monaten die Marke von 2% pro Monat unterschritten wurde. Darüber hinaus verfügt die Zentralbank von Argentinien (BCRA) über einen robusten Schutzschild von 20 Milliarden US-Dollar, was es ihr ermöglicht, den Kurs des offiziellen US-Dollars stabil zu halten, der zwischen 1.495 und 1.515 argentinischen Pesos (ARS) schwankt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein Wachstum von 3,5% für die lokale Wirtschaft prognostiziert. Diese optimistische Perspektive wird durch den bevorstehenden Besuch der Direktorin der Institution, Kristalina Georgieva, der für den 27. Juli 2026 geplant ist, weiter gestärkt.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

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