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Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin kritisiert VAR nach Niederlage gegen Argentinien

12/07/2026 10:48 - Deportes

#Weltmeisterschaft-2026: Die Worte des Gegners nach Argentiniens Einzug

Die argentinische Nationalmannschaft, im Volksmund als Albiceleste bekannt (auf Deutsch: Himmelblau und Weiß, wegen ihrer Trikotfarben), erreichte das Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026. Dies geschah durch einen hart umkämpften, aber verdienten 3:1-Sieg gegen die Schweiz in der Verlängerung, am vergangenen 11. Juli 2026 in Kansas City. Das Ende der Begegnung hinterließ jedoch kontroverse Aussagen und einen Moment hoher Anspannung, den der Schweizer Trainer nicht unkommentiert ließ.

Die umstrittene Rote Karte für Embolo

Wie das argentinische Medium TyC Sports berichtet, kritisierte der Nationaltrainer der Schweiz, Murat Yakin, die Leistung des Schiedsrichters und des VAR (Video-Schiedsrichter, ein System zur Überprüfung umstrittener Szenen). Der Höhepunkt der Kontroverse ereignete sich, als Breel Embolo (ein Schweizer Stürmer) ein Foul simuliert haben soll, was dem Argentinier Leandro Paredes eine gelbe Karte einbrachte, obwohl dieser ihn gar nicht berührt hatte.

Nach Überprüfung durch den VAR nahm der Schiedsrichter die Karte von Paredes zurück und verwarnte Embolo. Da der Stürmer bereits eine vorherige Gelbe Karte hatte, wurde er folglich des Feldes verwiesen. 'Diese Regel hat das Spiel zerstört. Es gab keinen Grund für diese Gelbe Karte, ich wiederhole es. In dieser Situation hätte das Spiel einfach weitergehen sollen', bedauerte Yakin in einer Pressekonferenz, die am 12. Juli 2026 veröffentlicht wurde.

Sportlichkeit und Fairplay: Die besten Wünsche

Trotz des Ärgers über das Ausscheiden zeigte Yakin große menschliche Qualität, als er sich auf den emotionalen Zustand seines Spielers bezog: 'Er war niedergeschlagen, er ist gebrochen. Er ist ein Mannschaftsspieler. Der Schiedsrichterfehler hat uns alle bestraft'.

Außerdem enthüllte er ein Gespräch mit Lionel Scaloni (dem Trainer Argentiniens) am Ende des Spiels: 'Er sagte mir, dass sie sehr gelitten haben. Wir haben ihnen viele gefährliche Situationen bereitet'. Der Trainer lehnte jegliche Art von Bevorzugung Argentiniens ab und schloss mit einer hoffnungsvollen Botschaft: 'Ich wünsche Lionel Messi und der gesamten argentinischen Nationalmannschaft das allerbeste Glück. Jeder der vier verbleibenden Teams könnte Weltmeister werden'.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga