11/07/2026 03:28 - Judiciales
Die Suche, die die Nachbarn von Belgrano (einem traditionellen Wohnviertel in Buenos Aires) und ihre Familie in Atem hielt, hatte am Freitag, den 10. Juli 2026, ein glückliches Ende.
Wie von TN berichtet wurde, wurde Jessica Benitez Barbudes (18) um 18:50 Uhr am Freitag, den 10. Juli 2026 im Stadtteil Caballito (ein weiteres zentrales Viertel der argentinischen Hauptstadt) gefunden. Die junge Frau war gesund und munter auf dem Weg zu einer Freundin.
Der Fund gelang dank der intensiven Ermittlungen der Stadtpolizei von Buenos Aires (Policía de la Ciudad) und der nationalen Staatsanwaltschaft für Straf- und Korrektionssachen Nr. 4 (Fiscalía Nacional en lo Criminal y Correccional N° 4), die ihren Aufenthaltsort ermitteln konnten. Die Beruhigung kam Stunden nach einem Protest von Familienangehörigen, Freunden und Lehrern in der Nähe der Schule, wo sie zuletzt gesehen worden war.
Jessica war zuletzt am Dienstag, den 7. Juli 2026 gesehen worden, als sie ihr Zuhause verließ, um zur Schule zu gehen, und nicht zurückkehrte. Die Abteilung für Vermisstensuche (División Búsqueda de Personas) übernahm die Ermittlungen.
Ihre Mutter, Fanny, hatte am Donnerstag, den 9. Juli, einen Anruf von einem Nachbarn erhalten, der behauptete, sie in Don Bosco, einem Viertel im südlichen Vorort Quilmes von Greater Buenos Aires, gesehen zu haben. Dies veranlasste die Frau, Anzeige bei der örtlichen Polizeistation zu erstatten.
Die Mutter enthüllte, dass bei Jessica eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde, die am 29. Juni 2026 festgestellt wurde. Vor ihrem Verschwinden hatte sie einen Selbstmordversuch unternommen, bei dem sie etwa 20 Pillen einnahm. Für den 22. Juli war eine Konsultation bei einem Psychiater geplant, um ihre Behandlung wieder aufzunehmen. Fanny erwähnte, dass ihre Tochter dazu neigte, sich emotional zu verschließen und die Nachrichten auf ihrem Handy zu löschen. Im Sommer hatte sie bereits einen ähnlichen Vorfall, bei dem sie ohne Vorwarnung verschwand, damals jedoch zurückkehrte.
Die Nachricht bringt der Gemeinschaft eine tiefe Erleichterung, die nun auf die Genesung und das anhaltende Wohlbefinden der jungen Frau hofft.
Alfredo S. Quiroga