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Supergirl startet schwach: Toy Story 5 dominiert die Kinokassen

29/06/2026 13:30 - Entretenimiento

Ein enttäuschendes Wochenende für DC Studios

Der Film "Supergirl" unter der Regie von Craig Gillespie mit Milly Alcock in der Hauptrolle verzeichnete einen schwachen Kinostart. Laut Daten vom Sonntag betrug das Einspielergebnis des zweiten DC-Studios-Release unter der Leitung von James Gunn und Peter Safran lediglich 38 Millionen Dollar in den USA und Kanada sowie weitere 30 Millionen auf den internationalen Märkten – insgesamt 68 Millionen Dollar.

Dagegen festigte sich "Toy Story 5" von Pixar als Phänomen des Jahres: Der Film spielte am zweiten Wochenende zusätzlich 70 Millionen Dollar in den USA und 89,1 Millionen im Ausland ein und erreicht mittlerweile 585 Millionen Dollar weltweit.

Supergirl: Zahlen des Misserfolgs

  • Start USA: 38 Mio. Dollar
  • International: 30 Mio. Dollar
  • Weltweit gesamt: 68 Mio. Dollar
  • Rotten Tomatoes: 56% Zustimmung
  • CinemaScore: Bewertung B-

Toy Story 5: Der neue Rekord

  • 2. Wochenende USA: 70 Mio. Dollar
  • International: 89,1 Mio. Dollar
  • Gesamt: 585 Mio. Dollar
  • Fast-Rekord-Start für Animationsfilm
  • Dritter erfolgreichster Teil der Reihe

Schlimmer als Morbius? Ein schwieriger Vergleich

Um das Ausmaß des Misserfolgs von "Supergirl" zu verstehen, hilft ein Vergleich mit anderen bekannten Flops. "Morbius" (2022) startete mit 84 Millionen Dollar weltweit, "The Flash" (2023) mit 55 Millionen Dollar in den USA und "Green Lantern" (2011) mit 53 Millionen Dollar. "Supergirl" landete knapp über "Joker: Folie à Deux" (2024), der 37,7 Millionen Dollar einspielte.

Der Kontrast zu "Superman" (2025), dem ersten Film der neuen DC-Ära mit 618 Millionen Dollar weltweit und einem Start von 217 Millionen Dollar, ist deutlich. "Supergirl" erreichte nicht einmal ein Drittel dieses Ergebnisses.

In Argentinien: Toy Story dominiert

In den argentinischen Kinos war der Unterschied ebenso groß. "Supergirl" verkaufte bis Sonntag nur 15.000 Tickets und übertraf damit kaum "Scary Movie" (in der dritten Woche). "Toy Story 5" hingegen verkaufte allein am Wochenende fast 250.000 Tickets.

Der Pixar-Film hat in Argentinien bereits über 1 Million Tickets verkauft: insgesamt etwa 1.300.000 Tickets. Damit ist er der dritterfolgreichste Film der Reihe, hinter "Toy Story 3" (über 3 Millionen) und "Toy Story 4" (über 6,5 Millionen).

Das Ende des Superhelden-Kinos?

Laut David A. Gross, Analyst der Firma FranchiseRe, ziehen Superheldenfilme das Publikum nicht mehr so stark an wie vor der Pandemie. Die Kinokassen dieses Genres sind gegenüber den Höchstwerten von 2017–2019 um etwa 3,5 Milliarden Dollar jährlich gesunken.

Nach Erfolgen wie "Wonder Woman" (822 Millionen, 2017) und "Captain Marvel" (1.130 Millionen, 2019) erlebten Superheldenfilme mit weiblicher Hauptrolle einen deutlichen Rückgang.

Die Zukunft von DC Studios

James Gunn hat einen Vorteil: "Clayface" ist bereits für den Start im Oktober bereit, mit einem Budget von nur 40 Millionen Dollar, was die Rentabilität erleichtert. Dennoch wird Warner durch den Misserfolg von "Supergirl" gezwungen sein, die Strategie für das neue DC-Universum zu überdenken.

Quellen: El Día | Espinof

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