14/06/2026 18:59 - Actualidad
Grupo de carpinchos deambulando por las calles de un barrio residencial de lujo con casas modernas de fondo y áreas verdes bien mantenidas
Capybaras (auf Spanisch „Carpinchos“, wissenschaftlich Hydrochoerus hydrochaeris) sind erneut in den privaten Wohnvierteln von Nordelta aufgetaucht – einem der exklusivsten und am schnellsten wachsenden Immobilienprojekte Argentiniens.
Nordelta ist eine geschlossene Wohnanlage (auf Spanisch „Country“ oder „Barrio Privado“) im Partido Tigre, nördlich von Buenos Aires. Diese Art von Gated Communities sind in Argentinien sehr verbreitet und bieten wohlhabenden Familien Sicherheit, Grünflächen und exklusive Infrastruktur hinter überwachten Toren.
Anwohner berichten von mehreren Sichtungen dieser halb-aquatischen Nagetiere, die frei durch Gärten, Straßen und Gemeinschaftsbereiche streifen. Das Phänomen wiederholt sich zyklisch und hängt direkt mit dem Verlust des natürlichen Lebensraums durch Urbanisierung zusammen.
| Wissenschaftl. Name | Hydrochoerus hydrochaeris |
| Gewicht | 35-66 kg |
| Länge | 1-1,3 Meter |
| Lebenserwartung | 8-10 Jahre in freier Wildbahn |
| Lebensraum | Feuchtgebiete, Flüsse, Seen |
| Erhaltungszustand | Geringe Sorge (IUCN) |
Tigre liegt etwa 28 km nördlich des Stadtzentrums von Buenos Aires und ist bekannt für seine Wasserwege, den Freizeitmarkt „Puerto de Frutos“ und das Delta des Río Paraná. Das Paraná-Delta ist eines der größten Feuchtgebiete Südamerikas und beherbergt eine außergewöhnliche Biodiversität.
In Argentinien bezeichnen „Countries“ (von „Country Club“) geschlossene Wohnanlagen mit strikter Zugangskontrolle, Golfplätzen, Reitställen und anderen Freizeiteinrichtungen. Nordelta ist das größte Projekt dieser Art und entstand in den 1990er Jahren auf ehemals überschwemmungsgefährdetem Land.
Capybaras sind friedliche Pflanzenfresser und stellen keine direkte Gefahr für Menschen dar. Ihre Anwesenheit kann jedoch Probleme verursachen: Schäden an Gärten, potenzielle Konflikte mit Haustieren und gesundheitliche Bedenken durch Zoonosen.
Nicht füttern: Dies verändert ihr natürliches Verhalten.
Abstand halten: Obwohl friedlich, können sie beißen wenn bedroht.
Nicht verfolgen: Stress für die Tiere vermeiden.
Melden: Kontakt zu örtlichen Behörden oder Naturschutzstellen aufnehmen.
Quelle: Santa Fe Canal
Alfredo S. Quiroga
Conspiraciones