Nachdem Marcelo Polino Lali Espósito vorgeworfen hatte, sich bei den Dreharbeiten zur Netflix-Serie „Moria“ nicht mit der Gruppe treffen zu wollen, reagierte Moria Casán öffentlich mit einem liebevollen Kommentar. Die Diva stellte sich klar hinter die Sängerin und dementierte jeglichen Zwist. Was steckt hinter dem Streit und der Abwesenheit Lalis bei der Premiere?

Neue Eskalation im argentinischen Promi-Intern

Die Veröffentlichung der biografischen Serie Moria bei Netflix (am 14. August) sorgt weiterhin für Schlagzeilen – doch diesmal geht es nicht um den Inhalt, sondern um das Verhältnis zwischen der Diva Moria Casán und der Sängerin Lali Espósito, die im Cast mitwirkt. Lalis Abwesenheit bei der offiziellen Premiere im Theater Lola Membrives ließ Gerüchte über einen Zerwürfnis aufkommen. Angefacht wurde die Debatte von Journalist Marcelo Polino, der Moria während ihrer Ferien bei der Sendung La mañana con Moria (El Trece) vertritt.

Polinos Vorwürfe: „Sie wollte sich nicht mit uns treffen“

In seiner Sendung enthüllte Polino Details aus der letzten Folge der Serie, in der Moria eine Gruppe von Freunden versammelt. Laut dem Journalisten waren alle am selben Ort – bis auf eine Person: „La Negra Vernaci kam, La Barby kam, die Xipolitakis kam … und da war eine Person, die sich in einem anderen Raum des Palastes aufhielt und nicht mit uns zusammenkommen wollte“. Anschließend nannte er den Namen: „Lali Espósito wollte sich nicht mit uns treffen“.

Polino erinnerte auch an seine alte Feindschaft mit der Sängerin, die er zehn Jahre lang als seine „Patin des Fandoms“ bezeichnet hatte, doch dann habe sie „auf das hohe Ross gesetzt und Dinge getan, die mir nicht gefielen“. Er habe ihr sein Missfallen persönlich mitgeteilt, sie habe sich entschuldigt, aber „die Beziehung sei abgebrochen“. Zudem warf er ihr vor, bei La Voz Argentina keine Zeit für ihn gehabt zu haben: „Sie hatte nie zehn Minuten für mich. Alle anderen kamen vorbei, die Montaners, La Sole … Ich hatte die Nase voll“.

Außerdem berichtete er über Morias Verhalten bei einem Konzert von Lali: „Man sagte mir, Moria habe auf der Bühne alles gegeben, aber sie ging nicht einmal in die Garderobe, um sie zu begrüßen. Sie hinterließ nur einen Blumenstrauß und wurde wie eine Königin behandelt“.

Lalis Reaktion

In einem Gespräch mit Ángel de Brito wies Lali Espósito Polinos Aussagen zurück und warf ihm vor, „bewusst zu lügen“, wie Infobae berichtete. Zur Premiere erschien sie nicht – Moria erklärte jedoch, sie habe nur ihren engsten Kreis eingeladen und keine Kontrolle über die Einladungen der Plattform gehabt.

Morias eindeutiges Signal

Statt den Konflikt zu schüren, stellte sich Moria Casán öffentlich hinter Lali. Die Diva teilte ein Backstage-Video der Dreharbeiten, in dem Lali ihre Bewunderung ausdrückt: „Ich bin ein großer Fan ihrer Sprüche. In letzter Zeit habe ich sie besser kennengelernt. Sie ist eine Ikone für alle“. Darauf reagierte Moria mit einem knappen, aber deutlichen „Loviu gladiadora“ – ein Zeichen, dass es zwischen den beiden keine Spannungen gibt.

Diese Geste folgt auf ihre früheren Aussagen, in denen sie jeglichen Streit dementierte und Lalis Abwesenheit bei der Veranstaltung herunterspielte. Lali selbst hält sich weiterhin bedeckt und konzentriert sich auf ihre Karriere.

Der Hintergrund des Zwists zwischen Polino und Lali

Die Fehde zwischen Polino und Lali hat eine längere Vorgeschichte mit politischer Note. Der Journalist kritisierte die Sängerin scharf für ihren Tweet nach den PASO-Vorwahlen 2023, in dem sie sich gegen das Wahlergebnis aussprach. Polino sagte: „Das Volk wählt, und wenn man so etwas rausposaunt, wird man natürlich angegriffen“ – und machte sie für den Konflikt mit der Regierung verantwortlich.

Unterdessen sorgt die Serie Moria weiter für Gesprächsstoff. Die Familie von Luis Vadalá, dem Ex-Ehemann der Diva, der 2023 verstarb, hat bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen die Produktion einzuleiten, da sie die Darstellung des Unternehmers ablehnt. Die Serie ist bereits ein Erfolg auf Netflix – die Kontroversen jedoch reißen nicht ab.