Ein tragischer Moment auf der Avenida Beira Rio
Die Stadt Cuiabá, die Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso in Brasilien, wurde am Freitag, den 2. Oktober, durch ein tragisches Ereignis erschüttert. Valdemir de Souza, ein Mann, der sich mit Hilfe einer Krücke fortbewegte, kam bei einem Mehrfachunfall ums Leben.
Der Unfall ereignete sich, als das Opfer versuchte, die Avenida zu überqueren, wobei er sich außerhalb des markierten Fußgängerübergangs befand. Berichten zufolge handelte ein Motorradfahrer umsichtig und reduzierte die Geschwindigkeit, um dem Mann den Weg zu weisen.
Der Hergang: Ein nachfolgendes Auto konnte nicht rechtzeitig bremsen und prallte gewaltsam zuerst gegen das Motorrad und anschließend gegen den Fußgänger, der an der Stelle schwer verletzt wurde.
Details zur Untersuchung
Der Fahrer des Autos wurde als brasilianischer Medizinstudent identifiziert. Der junge Mann blieb am Unfallort und wurde umgehend von der Militärpolizei (Polícia Militar) festgenommen, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.
Trotz des schnellen Einsatzes des Samu (Serviço de Atendimento Móvil de Urgência) – dem brasilianischen Äquivalent zum Notruf/Rettungsdienst –, der Erste Hilfe direkt an der Straße leistete, verstarb der Mann noch vor der Ankunft im Krankenhaus.
Derzeit halten die örtlichen Behörden die Ermittlungen aufrecht, um die genaue Verantwortung für die Kollision festzustellen. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle durch eine verstärkte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr in Zukunft vermieden werden können.
Quelle: IMAGO