Die Flitterwochen zwischen der Regierung von Javier Milei und seinen Verbündeten im Kongress scheinen vorbei zu sein. In einem überraschenden Schritt haben Senatoren der PRO und UCR das ambitionierte 'Super RIGI'-Investitionsprogramm gestoppt. Sie fordern mehr Schutz für lokale Unternehmen, was die Regierungsfähigkeit Mileis kurz vor der Budgetdebatte 2027 unter Druck setzt.

Die politische Landschaft in Argentinien erlebt derzeit eine spannende Wendung. Was einst als fast automatische Unterstützung für die Initiativen von Präsident Javier Milei begann, hat sich in harte Verhandlungen über jedes einzelne Gesetz verwandelt. Der jüngste Konflikt entzündete sich im Senat, wo das sogenannte 'Super RIGI' – ein massives Paket zur Anlockung ausländischer Investitionen – auf unerwarteten Widerstand stieß.

Wie Medios del Aire berichtet, wurde der Entwurf von einer Schlüsseltrio aus Senatoren blockiert: Martín Göerling (PRO), Maximiliano Abad (UCR) und Carlos Espínola. Der Kern des Streits ist der Schutz der nationalen Wirtschaft: Die Abgeordneten fordern, dass Großinvestoren verpflichtet werden, argentinische Zulieferer zu beauftragen, selbst wenn diese bis zu 15% teurer sind als Importware. Zudem soll die lokale Beteiligungsquote von derzeit 20% auf 30% oder sogar 40% angehoben werden.

ProjektStatusGrund der Blockade
Super RIGIKein EntwurfForderung nach 30-40% lokalen Zulieferern & 15% Preis-Toleranz.
BiokraftstoffgesetzSitzung abgesagtKonflikt zwischen PyMEs und Großexporteuren.
Psychisches GesundheitsgesetzFestgefahrenBlockiert durch den Peronismus und dialogorientierte Blöcke.
Wahlreform / PASO-AbschaffungKein FortschrittMangelnder Konsens und Prioritätenverschiebung.
Steuerliche Unschuld II / Zentralbank-StatutBereit für AbstimmungEinige der wenigen Teilerfolge der Woche.

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