Ein Abschied, der berührt
Die Cousine von Francisco Gómez, auf Instagram unter @roxi.fernandez.3760 bekannt, veröffentlichte am Samstag, den 15. August 2026, einen Beitrag mit drei Gruppenfotos und der Aufschrift para siempre (für immer). Begleitet wurde dies von einer herzzerreißenden Botschaft: Te vamos a extrañar siempre, Franquito (Wir werden dich immer vermissen, Franquito), versehen mit Emojis gebrochener Herzen und Sterne. Der Beitrag verbreitete sich schnell und spiegelt den Schock einer Familie wider, die innerhalb weniger Tage gleich zweimal von der Tragödie heimgesucht wurde.
Wie sich der Unfall ereignete
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, den 13. August 2026 am Nachmittag in der Nähe der Ortschaft Josefina in der Provinz Santa Fe, nahe der Grenze zur Provinz Córdoba, auf der Autovía Nacional 19 (einer wichtigen Nationalstraße, die die Provinzen Santa Fe und Córdoba verbindet). Francisco saß als Beifahrer in einem Citroën Basalt, einem in Südamerika beliebten Pick-up-Modell, das von seinem Bruder Diego Gómez (37) gesteuert wurde. Auf dem Rücksitz saß der Vater, Luis Gómez (77), ein anerkannter Gastronom aus der Stadt Río Tercero und Inhaber des Restaurants Topacio.
Lokalen Medienberichten zufolge war die Familie auf dem Rückweg nach Córdoba, nachdem sie an der Beerdigung einer Tochter von Luis Gómez in der Stadt Santa Fe teilgenommen hatte. Das Auto prallte gegen die Rückseite eines Lastwagens, der Gasflaschen transportierte und von einem Mann aus der Stadt Frontera gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge fuhren in derselben Richtung nach Córdoba.
Folgen des Aufpralls
Als Folge des heftigen Aufpralls verstarb Francisco Gómez an der Unfallstelle. Sein Bruder Diego, der am Steuer saß, blieb unverletzt und erlitt nur Schnittwunden im Gesicht. Der Vater, Luis, erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Hospital Iturraspe in San Francisco gebracht, wo er auf der Intensivstation liegt.
Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr von Frontera, Javier Díaz, der der Familie half, berichtete im Gespräch mit dem Radiosender FM Sol: Leider trugen sie das Härteste und Schwierigste davon, als sie gegen ein größeres Fahrzeug prallten. Die Bilanz war ein Todesopfer, ein Herr, der auf der Intensivstation landete, und der Fahrer mit leichten Verletzungen. Díaz wies auch darauf hin, dass die Gegend nicht als gefährlich gilt: Wir kennen die Ursachen nicht, aber Unfälle passieren auf jedem Kilometer der Autobahn.
Ein zweiter Unfall am selben Ort
Die Tragödie endete dort nicht. Neun Stunden später, in den frühen Morgenstunden des Freitags, den 14. August, ereignete sich ein weiterer tödlicher Unfall nur 4 Kilometer von der ersten Unfallstelle entfernt, ebenfalls in Josefina. Eine Frau, die als Beifahrerin in einem Chevrolet S10-Pick-up saß, starb, nachdem das Fahrzeug gegen einen Getreide transportierenden Lastwagen geprallt war. Die anderen drei Insassen des Fahrzeugs blieben unverletzt. Das Opfer stammte ebenfalls aus der Provinz Córdoba.
Die Ermittlungen zu beiden Unfällen dauern an, um die genauen Ursachen zu ermitteln. In der Zwischenzeit steht die Familie von Francisco Gómez vor einem doppelten Schmerz: Sie musste innerhalb von weniger als einer Woche zwei geliebte Menschen verabschieden. Die Gemeinschaft umarmt sie in dieser schweren Zeit und hofft auf die baldige Genesung von Luis Gómez.
Wichtige Daten
- Opfer: Francisco Gómez, 29 Jahre, aus Río Tercero, Córdoba.
- Datum des Unfalls: 13. August 2026, ca. 17:00 Uhr.
- Ort: Autovía 19, km 118, Josefina, Santa Fe.
- Fahrzeuge: Citroën Basalt gegen Gasflaschen-LKW.
- Insassen: Vater (77, schwer verletzt), Bruder (37, unverletzt), Francisco (verstorben).
- Zweiter Unfall: 14.08., km 122, Chevrolet S10 gegen Getreide-LKW, eine Frau verstorben.