Der Stadtteil Villa Devoto in Buenos Aires wurde am 13. August 2026 durch einen brutalen Femizid erschüttert. Romina (40) wurde von ihrem Ehemann Walter (56) getötet. Die 8-jährige Tochter weckte ihren 21-jährigen Bruder mit den Worten 'Papa hat Mama getötet'. Der Täter wurde verletzt aufgefunden und hinterließ einen Brief. Der Mut der Kinder und das schnelle Eingreifen der Polizei prägen einen Fall, der Gerechtigkeit sucht.

Ein Notruf, der die Zeit anhält

In den frühen Morgenstunden des 13. August 2026 wurde der ruhige Stadtteil Villa Devoto in Buenos Aires zum Schauplatz einer Tragödie. In der Pedro Morán Straße 5200 wurde eine 40-jährige Frau namens Romina tot aufgefunden – sie war Opfer eines Femizids geworden. Der Fall kam dank des Mutes ihrer Kinder und des schnellen Eingreifens der Behörden ans Licht, die nun unermüdlich daran arbeiten, Gerechtigkeit zu schaffen.

Die dramatische Warnung der Kleinen

Gegen 6:50 Uhr ging ein verzweifelter Notruf bei der Notrufnummer 911 ein. Am anderen Ende der Leitung war der 21-jährige Sohn des Paares. Er berichtete, dass er geschlafen habe, als seine 8-jährige Schwester ihn mit den Worten weckte: Wach auf, Papa hat Mama getötet. Der junge Mann eilte ins Schlafzimmer und fand seine Mutter leblos vor. Er alarmierte sofort die Stadtpolizei und den Rettungsdienst SAME. Die Ärzte konnten nur noch den Tod von Romina feststellen, die eine Stichwunde am Hals aufwies.

Der Flüchtige und der mysteriöse Brief

Während die Ermittler am Tatort arbeiteten, durchsuchte die Polizei die Umgebung und fand den mutmaßlichen Täter, Walter, 56 Jahre alt, etwa 200 Meter vom Wohnhaus entfernt. Er lag auf dem Bürgersteig mit einer Schnittwunde am Hals, vermutlich selbst zugefügt. Er wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus Vélez Sarsfield gebracht, wo er unter Polizeibewachung steht.

Der Brief des Täters

Unter den sichergestellten Beweismitteln fand die Justiz einen Brief, der Walter zugeschrieben wird. In dem Text, der Teil der Akte ist, versucht der Mann seine Tat zu rechtfertigen, indem er wirtschaftliche und familiäre Probleme anführt: Ich halte es nicht mehr aus, sie will mich aus dem Haus haben, schrieb er und behauptete, der Situation überdrüssig zu sein. Überraschenderweise gab es laut Polizeiquellen keine früheren Anzeigen wegen geschlechtsspezifischer Gewalt.

Ermittlungen und Zeugenaussagen

Eine Nachbarin, die in einer angrenzenden Bäckerei arbeitet, lieferte eine wichtige Aussage: Sie erinnerte sich, Minuten vor der Tat Schreie aus dem Haus gehört zu haben. Die Ermittlungen, die die Motive klären und den Tathergang rekonstruieren sollen, liegen beim Nationalen Gericht Nr. 62 unter der Leitung von Richter Diego Bonano, mit der Sekretärin Nr. 79 von Dr. Juan Pablo Petrecca. Am Tatort wurde ein Fleischermesser sichergestellt, das vermutlich bei dem Angriff verwendet wurde. Das schnelle Handeln der Beamten und die Beweissicherung sind entscheidende Schritte auf dem Weg zur Wahrheit und geben Hoffnung, dass solche Taten nicht ungesühnt bleiben.

Quellen: Infobae, TN und El Trece.