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UNO und EU feiern Abkommen zur Abrüstung der Hamas in Gaza

31/07/2026 18:33 - Internacionales

Ein Hoffnungsschimmer im Nahen Osten

Die internationale Gemeinschaft reagiert optimistisch auf den Plan, der den Gazastreifen nach monatelangen Konflikten befrieden soll.


Am 31. Juli 2026 haben die Vereinten Nationen (UNO) und die Europäische Union (EU) ihre tiefe Zufriedenheit über das Abkommen zur Abrüstung der Hamas in Gaza und den Rückzug der israelischen Streitkräfte zum Ausdruck gebracht. Bestätigt wurde der Deal vom US-Präsidenten Donald Trump.

Stimme der UNO

UN-Generalsekretär António Guterres betonte, dass diese Bestätigung das einzige ermutigende Signal in einer von Krieg geprägten Region sei.

Das Abkommen ist die einzige gute Nachricht der letzten Tage. Was vor sechs Monaten als regionaler Konflikt begann, ist zu einem Grund globaler Instabilität geworden.

Unterstützung der EU

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nannte den Plan einen konstruktiven Schritt zum Frieden, sofern er vollständig umgesetzt werde. Sie warnte jedoch, dass die Überprüfung der Einhaltung eine große Herausforderung darstelle. Die EU hatte bereits im Juli 900 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Gebiets bereitgestellt.

Das historische Abkommen der Friedenskommission

Vermittelt wurde das Abkommen von den USA mit Unterstützung Ägyptens, Katars und der Türkei sowie dem Leiter der Friedenskommission für Gaza, Nickolai Mladenov. Trump bezeichnete die Einigung als historischen Schritt zur Schaffung einer neuen Regierung im Gazastreifen, die in sorgfältig strukturierten Phasen erfolgen soll.

Der Plan sieht vor, dass nach der Abrüstung die Verwaltung Gazas an eine neue palästinensische Regierung übergeht, während eine Internationale Stabilisierungstruppe den Übergangsprozess begleitet und die Lagerung der Waffen unter Aufsicht des Nationalen Komitees für die Verwaltung Gazas sicherstellt.

Reaktion der Hamas und Hindernisse vor Ort

Die Hamas bestätigte das Abkommen, knüpfte die Übergabe ihrer schweren Waffen jedoch an den israelischen Rückzug und die Schaffung eines palästinensischen Staates – etwas, das die derzeitige israelische Regierung kategorisch ablehnt. Als Zeichen der anhaltenden Spannungen erschütterten am Freitag, dem 31. Juli, israelische Luftangriffe Gaza, bei denen mindestens ein Palästinenser getötet und vier weitere verletzt wurden, darunter ein Kind.

Regionale Spannungen: Iran, Kuwait und Libanon

  • Luftraum über Kuwait: Der Iran startete Drohnen gegen Kuwait, die von den kuwaitischen Streitkräften abgeschossen wurden. Es gab Sachschäden, aber keine Opfer.
  • Straße von Hormus: Die iranischen Revolutionsgarden behaupteten, zwei Tanker in dieser wichtigen Seestraße getroffen zu haben, während vier weitere Schiffe umkehrten.
  • Maritime Sicherheit: Saudi-Arabien kündigte ein Bündnis von 14 Ländern zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer an, dem auch die Türkei, Ägypten und Pakistan beitreten.
  • Südlibanon: Israelische Streitkräfte zerstörten ein unterirdisches Tunnelsystem unter der Burg Beaufort, das angeblich von der Hisbollah genutzt wurde.

Der Konflikt in Gaza begann mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Menschen getötet und 251 Geiseln genommen wurden. Die israelische Vergeltung hat nach Angaben des örtlichen Gesundheitsministeriums mehr als 73.000 palästinensische Todesopfer gefordert. Quellen: Infobae und Clarín.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga