Die kolumbianische Sängerin ist am Montag, dem 17. August 2026, in Quibdó eingetroffen, einer der am stärksten betroffenen Regionen des Erdbebens der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August erschütterte. Gemeinsam mit dem Philanthropen Howard Graham Buffett kündigte Shakira die Sammlung von einer Million Dollar und den Bau von zehn neuen Schulen an – während ein Video von 1999 viral geht.

Shakira vor Ort im Notstandsgebiet

Die kolumbianische Künstlerin Shakira ist am Montag, 17. August 2026, im Departement Chocó eingetroffen – einer der am schwersten getroffenen Regionen des Erdbebens der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August erschütterte. Bei einem emotionalen Treffen mit Medien in Quibdó drückte die Sängerin nicht nur ihre Trauer über die Opfer aus, sondern kündigte auch konkrete Maßnahmen für den Wiederaufbau der Bildungseinrichtungen an.

Eine historische Spende

Shakira bestätigte, dass bereits 1 Million US-Dollar für den Wiederaufbau von Schulen gesammelt wurden – dank der Beiträge von Global Citizen (500.000 US-Dollar) und Live Nation (500.000 US-Dollar). Darüber hinaus hat sich der Unternehmer Howard Graham Buffett, Sohn des Milliardärs Warren Buffett, verpflichtet, den Bau von zehn neuen Schulen in der Region zu finanzieren, in Zusammenarbeit mit der Fundación Pies Descalzos.

Wiederaufbau der Bildung

Die Künstlerin kündigte außerdem an, sich persönlich für den Wiederaufbau der Universidad Tecnológica del Chocó einzusetzen, eine der am stärksten betroffenen Einrichtungen. „Jeder Tag, an dem Kinder nicht zur Schule gehen, ist ein Tag, an dem wir ihre Zukunft pausieren“, erklärte sie. In Chocó sind 40 Schulen vollständig eingestürzt und landesweit wurden mehr als 200 Schulen beschädigt.

Das virale Video von 1999

Inmitten der Notlage wird ein Video von 1999 in den sozialen Medien viral, in dem Shakira über das Erdbeben von Armenia (Kaffeeachse) spricht. Damals sagte die Sängerin: „Das Erste, woran wir dachten, war ein Konzert zu geben“ – ein Hinweis auf die Solidarität der Künstler. Dieser Geist wiederholt sich heute, obwohl die Strategie anders ist: Jetzt priorisiert sie direkte Investitionen in die Bildungsinfrastruktur.

Während ihres Besuchs besichtigte Shakira das Colegio Tecnológico Industrial Carrasquilla und traf sich mit der Gouverneurin von Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi. Ihre abschließende Botschaft war klar: „Wir werden nicht aufhören, bis jedes Kind in Chocó und in Kolumbien wieder in die Klassenzimmer, zu seinen Freunden und in sein Leben zurückkehren kann.“

Quellen: La Nación · Yahoo · El Día · Infobae