Ein Brand mit Explosion eines Transformators im Umspannwerk Tolosa hat in der Nacht zum Montag fast 65.000 Haushalte in La Plata und Umgebung ohne Strom gelassen. EDELAP hat bereits 60% der Versorgung wiederhergestellt und arbeitet mit Notstromaggregaten an der Normalisierung. Die betroffenen Gebiete umfassen das Stadtzentrum, Tolosa, Ringuelet, Villa Castells, San Carlos, José Hernández, Gonnet und Ensenada. Auch zehn Kilometer der Autobahn Buenos Aires-La Plata waren ohne Beleuchtung. Die Ursache wird noch untersucht, Verletzte gibt es nicht.

Was ist passiert?

In der Nacht zum Montag, dem 17. August 2026, kam es in der Umspannstation Tolosa in der calle 528 zwischen Camino General Belgrano und calle 9 zu einem Brand, der durch eine Explosion eines Transformators ausgelöst wurde. La Plata ist die Hauptstadt der Provinz Buenos Aires und liegt etwa 60 Kilometer südlich der argentinischen Hauptstadt. Der Vorfall begann gegen 2:30 Uhr Ortszeit und führte zu einem massiven Stromausfall in La Plata und umliegenden Gebieten. Vier Feuerwehrstaffeln und zwei Tanklöschfahrzeuge waren im Einsatz und konnten die Flammen bis etwa 6 Uhr morgens unter Kontrolle bringen. Aus Sicherheitsgründen wurden angrenzende Wohnhäuser vorsorglich evakuiert.

Betroffene Gebiete

  • Stadtzentrum von La Plata
  • Tolosa
  • Ringuelet
  • Villa Castells
  • San Carlos
  • José Hernández
  • Gonnet
  • Ensenada
  • 10 km der Autobahn Buenos Aires-La Plata ohne Beleuchtung

Zahlen zum Stromausfall

KategorieAnzahl
Betroffene NutzerFast 65.000
Wiederhergestellt (Stand 15 Uhr)43.000 (über 60%)
Noch ohne Strom22.000 (5% der Gesamtkunden)
Am stärksten betroffen (Ringuelet und Tolosa)12.000 Nutzer

Notfallmaßnahmen

EDELAP, der Stromversorger der Region, hat seit den frühen Morgenstunden den Notfallplan aktiviert. Die Wiederherstellung erfolgt schrittweise durch Netzumkonfiguration und den Einsatz von mehr als 15 Notstromaggregaten. Priorität haben kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser und elektroabhängige Nutzer. Die Ursache des Brandes wird noch untersucht, es gab keine Verletzten.