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Eskalation im Nahen Osten: USA bombardieren 90 Ziele, Iran reagiert in der Region

12/07/2026 03:23 - Internacionales

Eskalation: USA greifen an, Iran antwortet

Die Spannungen im Nahen Osten erreichten zwischen dem 9. und 10. Juli 2026 einen neuen Höhepunkt, als die USA eine neue Offensive gegen Militäreinrichtungen des iranischen Regimes starteten.

Wie der iranische Staatsfernseher meldete, schlug eines der amerikanischen Geschosse in einer Militärkaserne am Rande von Buschehr ein, in der Nähe des einzigen iranischen Kernkraftwerks. Die US-Regierung meldete, erfolgreich 90 militärische Ziele auf persischem Gebiet getroffen zu haben.

Als Antwort griff Iran militärische Ziele in Kuwait, Katar und Bahrain an. Das iranische Gesundheitsministerium meldete eine vorläufige Bilanz von 14 Toten und 78 Verletzten nach den amerikanischen Bombardements.

Haltung von Donald Trump und Zusammenbruch des Waffenstillstands

Der US-Präsident Donald Trump erklärte den 60-tägigen Waffenstillstand für beendet, akzeptierte jedoch die Fortsetzung der diplomatischen Gespräche. Zudem ordnete Trump laut dem Magazin The New York Post an, den Iran zu bombardieren, falls er ermordet werde, angesichts von Warnungen Israels vor einer angeblichen iranischen Verschwörung, die von den USA nicht verifiziert wurde.

Der Präsident drohte mit dem Einsatz von 1000 Raketen, falls ein Attentat auf ihn verübt würde.

Krise in der Straße von Hormuz und internationale Vermittlung

Der Konflikt, der am 28. Februar 2026 nach dem Tod von Ali Chamene'i begann, hält die Welt in Atem. Sein Begräbnis, das am 9. Juli 2026 in Maschhad stattfand, versammelte 43 Millionen Menschen im Iran und im Irak, laut lokalen Berichten.

Sein Nachfolger, Mojtaba Chamene'i (56 Jahre), tritt seit März nicht mehr öffentlich auf, was Unsicherheit über die tatsächliche Führung im Land schafft. Die Straße von Hormuz, eine lebenswichtige Arterie für den Welthandel, weist einen Verkehr von nur noch 15-22 Schiffen täglich auf, ein drastischer Rückgang gegenüber den üblichen 110, mit etwa 6000 blockierten Seeleuten.

Angesichts dieses Szenarios vermitteln Katar und Pakistan im Konflikt, um bis Mitte August 2026 ein Atomabkommen zu erreichen.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga